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💚 Warum Selbstbestimmung für mich so viel bedeutet

  • 21. Juli
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 6 Tagen

Selbstbestimmung klingt erstmal nach einem großen Wort. Nach Freiheit, Unabhängigkeit und vielleicht auch nach Geld.



Für mich beginnt sie aber viel früher.

Sie beginnt in dem Moment, in dem ich aufhöre, nur zu funktionieren.

Wenn ich nicht mehr ständig frage:Was erwarten andere von mir?

Sondern:Was möchte ich eigentlich selbst?



Lange Zeit habe ich Entscheidungen getroffen, weil sie vernünftig schienen, weil sie erwartet wurden oder weil ich glaubte, keine andere Wahl zu haben. Arbeit, Familie, Verantwortung, Alltag – da bleibt das eigene Ich schnell irgendwo zwischen Wäschekorb und Verpflichtungen liegen.

Selbstbestimmung heißt für mich deshalb nicht, von heute auf morgen alles umzuwerfen.

Es heißt, wieder hinzuhören.



Auf die eigene Stimme.Auf die eigenen Wünsche.Und manchmal auch auf dieses leise Gefühl, das sagt:Da geht noch was.



Natürlich spielt Geld eine Rolle. Wer finanziell unter Druck steht, hat weniger Spielraum. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Aber Geld allein macht noch kein selbstbestimmtes Leben.

Denn auch mit wenig Möglichkeiten kann eine Entscheidung der Anfang sein.


Die Entscheidung, etwas zu lernen.

Die Entscheidung, eine Grenze zu setzen.

Die Entscheidung, nicht mehr alles hinzunehmen.

Die Entscheidung, einen neuen Weg wenigstens einmal anzuschauen.


Bei mir war es nicht der eine große Sprung. Es waren viele kleine Schritte. Gemächlich, manchmal mit Umwegen, aber ausdauernd.



Und irgendwann habe ich gemerkt:

Ich baue nicht nur etwas auf.

Ich entdecke mich selbst neu.

Selbstbestimmung bedeutet für mich heute, mein Leben nicht perfekt zu beherrschen, sondern bewusst mitzugestalten.

In meinem Tempo.

Mit meinen Erfahrungen.

Mit meinen Ecken und Kanten.

Und mit der Freiheit, mich immer wieder neu entscheiden zu dürfen.

Denn manchmal beginnt ein neues Leben nicht mit mehr Geld.

Sondern mit einem einzigen Gedanken:



So wie bisher muss es nicht für immer bleiben.




Und wie sieht das im echten Leben aus?

Selbstbestimmung bleibt für mich kein schönes Wort.

Sie zeigt sich in Entscheidungen. In kleinen Schritten. In neuen Wegen. Und manchmal auch darin, noch einmal etwas aufzubauen, obwohl andere längst glauben, dafür sei es zu spät.

Wie das bei mir konkret aussah, erzähle ich dir in meinem Beitrag:



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