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Gedanken & Geschichten
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🕯️ Unsere Städte brauchen keine Zentren – sie brauchen Herzpunkte
Teil 7 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da hab ich viel getan – aber wenig davon wurde gesehen.Ich war da, hab funktioniert, organisiert, geschlichtet, getragen, überbrückt, genäht, gekocht, geschwiegen.Und immer wieder dachte ich:Warum bin ich zwar überall zuständig – aber nirgends gemeint? In der Stadtplanung. In der Politik. In der Werbung. In der Sprache. In den Lösungen. Krümel hat das schon viel früher erkannt. Er
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


❤️🩹 Wenn Sorgearbeit sichtbar wäre, gäb’s ein Denkmal für jede Waschmaschine
Teil 6 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da bin ich durch meine Tage gelaufen wie durch ein schlecht geplantes Stadtviertel:Alles lag viel zu weit auseinander, es gab keinen Plan, keine Pause, und ich war ständig dabei, die Strecken für alle anderen zu überbrücken. Kind abholen, Klo putzen, Essen kochen, Wäsche falten, Termine koordinieren, mitdenken, vorsorgen, auffangen, trösten, schweigen, verstehen –und zwischendurch
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


🌱 Wenn Frauen Städte bauen, blüht sogar die Bushaltestelle
Teil 5 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da hab ich den Blick auf graue Städte einfach hingenommen.Betonwände, Parkplätze, Mauern ohne Seele.Die Bushaltestelle? Ein kahler Kasten.Die Verkehrsinsel? Ein Schotterfeld.Und das Gefühl? Als wär ich versehentlich in einem Architekten-Lineal gelandet – statt in einer lebendigen Stadt. Ich saß da, wartete, dachte nach – und wünschte mir nichts sehnlicher als ein bisschen Farbe.Ei
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


🪑 Wenn du dich nicht mal mehr hinlegen darfst – was sagt das über unsere Städte?
Teil 4 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da bin ich gern durch Städte gebummelt. Nicht zum Shoppen. Einfach so.Ein paar Stunden schauen, sitzen, nachdenken, vielleicht ein kleines Picknick, mal die Beine hochlegen.Damals war das noch möglich. Heute siehst du Bänke mit Zwischenlehnen, damit sich bloß niemand hinlegt.Spitze Poller auf Mauern, damit sich niemand niederlässt.Steinplatten statt Grünflächen. Keine Rückenlehne.
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


🌳 Wenn Fürsorge mitgeplant wird, verbrennen keine Pfoten mehr auf Asphalt
Teil 3 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da hab ich an heißen Sommertagen die Straßen gemieden. Nicht nur wegen der Hitze – sondern weil mir das Gefühl fehlte, dass in dieser Stadt jemand an uns gedacht hatte. Keine Bäume, keine Bank im Schatten, kein einziger Tropfen Wasser in Sicht. Nur flimmernder Asphalt, hupende Autos, heiße Luft und Menschen, die sich von Schatten zu Schatten retteten – wenn sie überhaupt einen fan
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


🚻 Wenn Frauen Städte bauen, pinkeln wir nicht in Panik
Teil 2 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da hab ich unterwegs weniger darüber nachgedacht, wohin ich will – als darüber, wo ich aufs Klo kann.Nicht weil ich besonders empfindlich war.Sondern weil öffentliche Toiletten ein Abenteuer sind, das ich mir weder leisten noch zutrauen wollte. Was ist das für ein Gefühl, wenn du auf einer langen Busfahrt bist, in der Stadt bummelst, auf einem Außendiensttermin stehst – und plötzl
3. Juli 20252 Min. Lesezeit


🚷 Jetzt: Städte für Technik – nicht für Menschen
„Hauptsache funktional. Sicherheit? Naja, Polizei gibt’s ja.“ Dunkle Ecken, die jede Frau meidet Wege ohne Übersicht, ohne Ausweichmöglichkeit Keine Rückzugsorte für Angst oder Erschöpfung Beton statt Geborgenheit Frauen planen nicht mit – sie passen sich an 😾 Krümel faucht: „Warum miaut hier niemand, wenn’s ungemütlich wird?!“ 🌟 Sollte: Städte mit Herz, Sicht & Sicherheit „Gebaut von Menschen, für Menschen – mit Katzenblick inklusive.“ Gut beleuchtete Wege, ohne tote Winke
3. Juli 20251 Min. Lesezeit


🏙️ Wenn wir Städte bauen dürften, gäb’s keine dunklen Ecken mehr – außer zum Kuscheln
Teil 1 der Reihe: „Mit Herz, Verstand & Katzenblick – unsere Stadt von morgen“ Es gab eine Zeit, da hab ich abends beim Heimweg automatisch den Schlüssel zwischen die Finger geklemmt. Nicht weil ich paranoid war. Sondern weil ich gelernt hatte: In jeder Stadt gibt’s Ecken, in denen du lieber den Kopf einziehst – und die Schultern gleich mit. Dunkle Unterführungen, verwinkelte Wege zwischen Bahnhofsgebäuden, diese Betonwüsten am Parkdeckrand, wo selbst tagsüber nur das Echo an
3. Juli 20252 Min. Lesezeit

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