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Hilfe, ich wohne im Dschungel! 🌿

8. Aug.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Sept.

Manchmal muss ich selber lachen. Eigentlich wollte ich nur meine große Monstera umtopfen. Ein neuer Topf, frische Erde, einmal ordentlich gießen – fertig. Dachte ich.


Dann habe ich mich umgeschaut. Im Wohnzimmer stehen zwei Monsteras. Dazu ein Philodendron, meine über 30 Jahre alte Hoya von meinem Papa, zwei Elefantenfüße, drei Bogenhanf, eine Yucca, ein Christusdorn und noch eine kleine Sukkulente.


In der Küche wartet die Monkey Monstera auf ihr nächstes Blatt. Daneben ein Elefantenfuß, ein Bogenhanf, Katzengras und ein Topf, in den ich irgendetwas eingesät habe. Was genau? Das werden wir gemeinsam sehen. 😄 Im Bad blühen zwei Orchideen, die ich damals fast geschenkt bekommen habe. Eigentlich waren sie schon halb abgeschrieben. Heute blühen sie regelmäßig, als wollten sie mir beweisen, dass man nie zu früh aufgeben sollte.


Im Hausflur wächst inzwischen eine ganze Grünlilien-Kinderstube. Ursprünglich waren sie nur als Katzengras gedacht. Tja... die Pflanzen hatten offenbar andere Pläne.


Irgendwann habe ich dann laut gesagt:

„Moment mal... ich wohne ja wirklich im Dschungel!“


Und weißt du was? Ich mag das. Pflanzen sind für mich keine Deko. Sie sind Mitbewohner. Jede erzählt ihre eigene Geschichte. Die große Monstera begleitet mich seit über zwanzig Jahren. Die Hoya erinnert mich jedes Mal an meinen Papa. Die Monkey bekam eine zweite Chance, nachdem die erste eingegangen war.


Der Dschungel in meinem Wohnzimmer


Gerade spukt mir eine Monstera Dubia im Kopf herum. Ich habe sie in einem Gartencenter gesehen und war erst überzeugt, das wären zwei verschiedene Pflanzen. Erst zuhause habe ich verstanden, dass sie ihre Blätter im Laufe ihres Lebens komplett verändert. Seitdem hat sie heimlich schon einen Platz an meiner Wohnzimmerwand bekommen. Noch bevor sie überhaupt bei mir eingezogen ist. 😄


Vielleicht ist das genau der Unterschied. Ich kaufe Pflanzen nicht, weil sie gerade modern sind. Ich kaufe sie, weil ich sie wachsen sehen möchte. Und irgendwann fällt mir auf, dass aus einer kleinen Pflanze ein Stück Zuhause geworden ist. Vielleicht kennst du das ja auch.


Ein Stück Zuhause


Stehst du manchmal in deiner Wohnung, schaust dich um und denkst:

„Hoppla... wann ist das eigentlich passiert?“


Bei mir war die Antwort ganz einfach. Zwischen Monstera und Katzengras. Da ist mein kleiner Dschungel entstanden.


Pflanzenpflege und ihre Geschichten


Die Pflege meiner Pflanzen ist wie eine kleine Reise. Ich erinnere mich an die ersten Tage, als ich die Monstera kaufte. Sie war klein und unscheinbar, aber ich wusste, dass sie das Potenzial hatte, zu wachsen und zu gedeihen. Ich habe sie regelmäßig gegossen, ihr Licht gegeben und sie mit Liebe behandelt. Und siehe da, sie ist zu einem prächtigen Exemplar geworden.


Jede Pflanze hat ihre eigene Geschichte. Die Hoya von meinem Papa ist mehr als nur eine Pflanze. Sie ist ein Stück Erinnerung, ein Symbol für die Liebe und die Zeit, die wir miteinander verbracht haben. Wenn ich sie anschaue, fühle ich mich ihm nahe.


Der Zauber des Wachstums


Es ist faszinierend zu beobachten, wie Pflanzen wachsen. Manchmal denke ich, dass sie uns etwas lehren wollen. Geduld, Fürsorge und das Verständnis, dass nicht alles sofort geschieht. Manchmal braucht es Zeit, bis sich etwas entfaltet. So wie im Leben.


Ich finde es wichtig, diesen Zauber des Wachstums zu schätzen. Wenn ich in meinen kleinen Dschungel schaue, fühle ich mich geborgen. Es ist ein Ort, an dem ich mich zurückziehen kann, um zur Ruhe zu kommen und nachzudenken.


🌿 Lies auch:

  • Warum ich lieber kleine Pflanzen kaufe

  • Pflanzen sind Lebewesen. Punkt.

  • Die Hoya von meinem Papa

  • Die Geschichte meiner Monstera Dubia


Pflanzen sind für mich mehr als nur Dekoration. Sie sind Teil meines Lebens, meiner Erinnerungen und meiner Geschichten. Sie erinnern mich daran, dass ich nicht alleine bin. Und dass es immer Raum für Wachstum gibt.


Wenn du also das nächste Mal in deiner Wohnung stehst und dich fragst, wann das alles passiert ist, erinnere dich daran: Es ist dein kleiner Dschungel, und er erzählt deine eigene Geschichte.

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