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Ein Fundament, das trägt – ohne zum Korsett zu werden

16. Aug.
6 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. Aug.


Kennst du dieses Gefühl, wenn du etwas anschaust, das vorher nur als ziemlich wilder Haufen Gedanken in deinem Kopf herumgeflogen ist – und plötzlich liegt es vor dir?

Genau so sitze ich gerade hier.



Ich schaue auf das, was in den letzten Tagen entstanden ist, mein Herz klopft tatsächlich ein bisschen schneller, und irgendwo zwischen Stolz, Freude und diesem leisen ungläubigen Staunen denke ich immer wieder:

Mei. Das hab ich wirklich geschafft.



Vielleicht klingt das für jemanden von außen erst einmal gar nicht so gewaltig. Ein paar Unterlagen, ein Kompass, Leitfragen, Arbeitsbögen, ein Wegweiser – Papier eben.

Aber für mich ist es kein Papier.



Es ist etwas, das sehr lange nur in meinem Kopf existiert hat.


Da waren Erfahrungen aus vielen Jahren, gute und weniger gute. Da waren Dinge, die ich gelernt habe und behalten möchte, und andere, bei denen ich irgendwann gemerkt habe: Nein, nur weil etwas schon immer so gemacht wurde, muss ich es nicht genauso weitermachen.


Und da war vor allem diese eine Frage, die immer wieder zurückkam:

Wie kann ich einem Menschen Orientierung geben, ohne ihm gleichzeitig vorzuschreiben, wie sein Weg auszusehen hat?



Denn vielleicht kennst du genau das aus deinem eigenen Leben.

Du kommst irgendwo neu dazu, möchtest etwas lernen, bist vielleicht sogar richtig begeistert – und dann bekommst du erst einmal einen Berg Informationen vor die Nase gesetzt. Dies solltest du machen, jenes solltest du sagen, so funktioniert es, so hat es sich bewährt, hier ist die Anleitung.

Und ehe du dich versiehst, bist du gar nicht mehr damit beschäftigt herauszufinden, wie du deinen eigenen Weg gehen möchtest.



Du versuchst erst einmal herauszufinden, wie du es „richtig“ machst.

Genau das möchte ich mit FRAUTARK nicht.

Ich möchte nicht, dass du bei mir ankommst und das Gefühl bekommst, du müsstest erst einmal Ursel lernen.



Um Himmels willen. Eine reicht völlig. 😹


Ich möchte auch nicht, dass du irgendwann vor einem Menschen sitzt und im Kopf verzweifelt nach dem nächsten Satz aus irgendeiner Vorlage suchst, während dein Gegenüber eigentlich gerade etwas ganz anderes braucht.


Und ich möchte schon gar nicht, dass du glaubst, du müsstest deine Persönlichkeit an der Garderobe abgeben, nur weil du einen neuen beruflichen Weg beginnst.


Vielleicht bist du leise, während ich manchmal drei Gedanken gleichzeitig auf den Küchentisch werfe.

Vielleicht bist du sachlich, wo ich Geschichten erzähle.

Vielleicht liebst du klare Strukturen. Vielleicht brauchst du erst einmal Zeit, bis sich deine Gedanken sortiert haben. Vielleicht sprichst du Menschen an, mit denen ich überhaupt keinen natürlichen Draht hätte – und genau diese Menschen verstehen dich.


Warum um alles in der Welt sollte ich daraus eine zweite Ursel machen wollen?

Ich glaube inzwischen sogar, dass genau dort viel zu oft etwas verloren geht.

Menschen bekommen Werkzeuge – und irgendwann werden die Werkzeuge wichtiger als der Mensch, der sie benutzen soll.


Dabei müsste es doch genau andersherum sein.

Das Werkzeug muss zu dir passen. Nicht du zum Werkzeug.


Und vielleicht klopft mein Herz gerade deshalb so.

Denn aus diesem Gedanken ist in den letzten Tagen tatsächlich etwas Greifbares geworden.

Nicht einfach eine Sammlung von Unterlagen, sondern ein Fundament.


Da ist mein FRAUTARK-Kompass mit den Werten und der Haltung, die für mich nicht verhandelbar sind. Da sind Gesprächsleitfäden, die dir helfen sollen zuzuhören und zu verstehen, statt einen Menschen irgendwohin zu lenken. Da ist ein Arbeitskompass, mit dem du deine eigene Vision entwickeln kannst, herausfinden darfst, welche Menschen du überhaupt verstehst und begleiten möchtest, welche Ziele wirklich deine sind und wie dein Weg aussehen könnte. Und da ist ein Wegweiser, damit du nicht am ersten Tag vor einem Stapel Material sitzt und denkst: „Ja sauber, und was davon brauch ich jetzt?“ 😄

Und während ich das so vor mir sehe, merke ich plötzlich:


Das ist es.

Nicht fertig.

Nicht perfekt.

Aber es steht.



Und ich kann kaum beschreiben, was dieses kleine Wort „steht“ gerade mit mir macht.

Denn lange Zeit wusste ich vor allem, was ich anders machen wollte. Das ist leicht gesagt. „Bei mir soll es anders sein“ kann schließlich jeder behaupten.


Aber irgendwann kommt die entscheidende Frage:

Wie sieht dein Anders denn aus?


Und genau darauf kann ich heute zum ersten Mal etwas in die Hand nehmen und sagen:

Schau her.

So.

So sieht es aus.

Wenn du einmal mit FRAUTARK deinen eigenen Weg beginnen möchtest, dann sollst du nicht einfach nur hören, dass du selbstbestimmt arbeiten darfst.


Du sollst es von Anfang an merken.

Du sollst Fragen bekommen, die dir helfen, deine eigenen Antworten zu finden.

Du sollst herausfinden dürfen, welche Menschen du verstehst – nicht welche Zielgruppe irgendjemand für dich ausgesucht hat.


Du darfst dir überlegen, was du eigentlich aufbauen möchtest und warum.

Du darfst Ziele haben, die zu deinem Leben passen, statt dein Leben passend zu irgendwelchen Zielen zu machen.


Und wenn du an irgendeinem Punkt sagst: „Ursel, das passt überhaupt nicht zu mir“, dann möchte ich nicht denken: Wie bringe ich sie jetzt dazu, dass es doch passt?

Dann möchte ich mit dir hinschauen.

Was passt denn zu dir?



Denn Selbstbestimmung ist für mich kein hübsches Wort, das man auf eine Überschrift schreibt.

Sie wird erst dann echt, wenn du auch anders entscheiden darfst als ich.

Natürlich gibt es einen gemeinsamen Boden.

Ehrlichkeit gehört für mich dazu. Respekt. Verantwortung. Zuhören, bevor man etwas empfiehlt. Keine leeren Versprechen und kein Druck auf Menschen, nur damit irgendein Ergebnis herauskommt.


Die Haltung ist verbindlich. Aber dein Weg gehört dir.


Vielleicht bist du irgendwann eine FRAUTARK-Partnerin, die ganz anders arbeitet als ich.

Ich hoffe es sogar.


Denn wenn FRAUTARK irgendwann aus lauter kleinen Ursels bestehen würde, dann hätte ich ausgerechnet das Gegenteil von dem aufgebaut, was ich eigentlich wollte.

FRAUTARK soll keine Kopien hervorbringen.

Es soll einen Rahmen schaffen, in dem Originale wachsen können.



Und jetzt sitze ich hier, schaue auf diesen ersten Grundstock und merke dieses warme Kribbeln im Bauch, dieses Herzklopfen, diesen kleinen Kloß im Hals, den man manchmal bekommt, wenn Freude ein bisschen größer wird, als man erwartet hatte.


Da ist Stolz dabei. Ganz klar.

Aber es ist noch etwas anderes.

Erleichterung vielleicht.

Oder dieses tiefe Gefühl, dass all die Umwege, das Beobachten, das Hinterfragen und auch manches „Nein, so will ich das nicht“ nicht umsonst waren.

Aus all dem ist etwas entstanden.

Etwas Eigenes.



Und vielleicht kennst du solche Momente aus deinem Leben. Du stehst vor etwas, das für andere vielleicht gar nicht spektakulär aussieht, aber du weißt ganz genau, wie viel Weg darin steckt.

Dann braucht es keine Fanfare.


Man sitzt einfach da, schaut hin und denkt:

Verdammt. Ich hab das wirklich gemacht.

So geht es mir gerade mit FRAUTARK.


Und nein, fertig ist es noch lange nicht. Das wäre ja auch langweilig. 😄

Es wird wachsen. Menschen werden dazukommen und Fragen stellen, an die ich heute noch gar nicht denke. FRAUTARK-Partnerinnen werden Dinge ausprobieren und vielleicht feststellen, dass etwas auf dem Papier wunderbar aussah, im echten Leben aber überhaupt nicht funktioniert. Dann schauen wir hin. Dann lernen wir. Dann verändern wir.

Aber dafür müssen wir nicht jedes Mal alles wieder einreißen.



Denn das Wichtigste steht.

Das Fundament.



Und falls du gerade hier sitzt und beim Lesen ein kleines bisschen neugierig geworden bist, dann möchte ich dir eigentlich gar nicht als Erstes erzählen, was du bei FRAUTARK alles machen könntest.

Mich interessiert viel mehr etwas anderes:

Was steckt eigentlich in dir?



Welche Erfahrungen bringst du mit, die heute vielleicht irgendwo ungenutzt herumliegen?

Welche Menschen verstehst du, weil du selbst ein Stück ihres Weges kennst?

Was würdest du gern aufbauen, wenn dir nicht ständig jemand erzählen würde, wie du es machen musst?



Und wie würde sich Arbeit für dich anfühlen, wenn du nicht in ein fertiges Korsett steigen müsstest, sondern einen Kompass in die Hand bekämst und sagen dürftest:

Jetzt finde ich meinen eigenen Weg.



Vielleicht ist genau das der Grund, warum mein Herz heute so klopft.

Weil FRAUTARK für mich gerade aufgehört hat, nur eine schöne Idee zu sein.

Ich kann es sehen.

Ich kann es anfassen.

Und zum ersten Mal kann ich einem Menschen, der wissen möchte, was ich da eigentlich aufbaue, nicht nur davon erzählen.



Ich kann sagen:

Komm, schau es dir an.

Nicht, damit du wirst wie ich.

Sondern damit du vielleicht wieder ein bisschen deutlicher siehst, was alles in dir steckt.

Mei.



Und jetzt sitze ich schon wieder da, schaue auf diesen Satz und grinse.

Das Fundament steht wirklich.

Und darauf darf jetzt etwas wachsen.

Deins vielleicht ganz anders als meins.

Genau so soll es sein.


💚 Wenn du noch ein Stück mit mir weitergehen möchtest …

Vielleicht möchtest du jetzt wissen, wie dieser FRAUTARK-Gedanke überhaupt entstanden ist. Denn dieses Fundament war nicht plötzlich da. Davor lagen viele Gedanken, Zweifel, Umwege – und irgendwann dieser eine Abend, an dem mir klar wurde, dass ich meinen eigenen Kompass längst in der Hand hatte.


🧭 Wenn dich besonders der Gedanke der Selbstbestimmung berührt …

Dann stöbere gern auch in meiner Themenwelt „Selbstbestimmt leben – Mut, Freiheit & Entscheidungen“ weiter.

Denn für mich bedeutet Selbstbestimmung nicht, alles allein können zu müssen. Es bedeutet, Unterstützung annehmen zu dürfen, Erfahrungen anderer zu nutzen und trotzdem immer wieder zu fragen:

Passt das zu MIR und zu meinem Leben?

Genau dort beginnt der eigene Weg.



🌱 Und wenn du jetzt neugierig auf FRAUTARK geworden bist …

Vielleicht fragst du dich beim Lesen: Was ist FRAUTARK denn nun genau – und könnte so ein selbstständiger Weg vielleicht auch zu mir passen?

Dann schau dich erst einmal ganz in Ruhe um.

Du musst nichts ausfüllen, nichts entscheiden und schon gar nichts versprechen. Mir ist wichtig, dass du zuerst verstehst, wer ich bin, wie ich arbeite und welche Haltung hinter FRAUTARK steht.


Vielleicht passt es zu dir.

Vielleicht auch nicht.

Beides ist vollkommen in Ordnung.

Denn genau darum geht es doch:

Du sollst nicht in meinen Weg passen. Du sollst herausfinden dürfen, welcher Weg zu DIR passt.



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