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Dass ich eine Marke werden möchte, wusste ich. Nur das Wie nicht.

  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es gibt Sätze, die entstehen einfach so. Mitten im Reden. Ohne Plan.

Und plötzlich merkst du: Genau das ist es.

„Dass ich eine Marke werden möchte, wusste ich. Nur das Wie nicht.“



Früher dachte ich bei einer Marke an große Firmen. An Logos. Farben. Werbesprüche.

Heute weiß ich:

Eine Marke beginnt nicht mit einem Logo.

Sie beginnt mit einem Menschen.

Mit einer Haltung.

Mit etwas, das andere wiedererkennen.



Als ich angefangen habe, wollte ich einfach einen Weg finden, von zu Hause aus etwas Eigenes aufzubauen. Ich hatte keinen fertigen Plan. Keine Marketingausbildung. Kein großes Budget.

Ich habe ausprobiert.

Mal hier.

Mal dort.

Ich habe Kurse angesehen. Tipps gelesen. Menschen beobachtet.

Und ganz ehrlich?

Zwischendurch war ich völlig verwirrt.

Jeder sagte etwas anderes.

Mach Videos.

Nein, lieber bloggen.

Zeig Produkte.

Nein, erzähl Geschichten.

Nenn sofort die Firma.

Bloß nicht.



Irgendwann habe ich aufgehört, jedem hinterherzulaufen.

Ich habe angefangen hinzuschauen.

Was passt eigentlich zu mir?

Ich rede gern mit Menschen.

Ich schreibe gern.

Ich beobachte gern.

Ich erzähle Geschichten.

Ich mag Humor.

Ich liebe Katzen.

Ich möchte Frauen Mut machen.

Warum sollte ich also versuchen, wie jemand anderes zu wirken?



Langsam entstand etwas.

Nicht geplant.

Sondern gewachsen.

Erst kam mein Blog.

Dann meine Geschichten.

Dann meine Farben.

Der Leuchtturm.

Die Katze.

Krümel.

Meine grüne Brille.

Die Art, wie ich schreibe.


Heute merke ich, dass Menschen oft schon nach wenigen Zeilen sagen:

„Das klingt nach dir.“

Genau das ist eine Marke.

Nicht perfekt.

Nicht geschniegelt auf Hochglanz.

Sondern wiedererkennbar.

Verlässlich.

Echt.

Ich glaube inzwischen sogar:

Ich bin die Marke.

Alles andere sind Werkzeuge.

Mein Blog.

Meine Landingpage.

Meine Businessseite.

Meine Visitenkarte.

Meine QR-Codes.

Mein Business.

Sie alle zeigen nur nach außen, wer ich ohnehin bin.



Früher habe ich gedacht, ich müsste zuerst wissen, wie Marken funktionieren.

Heute weiß ich:

Eine Marke entsteht, wenn man aufhört, jemand anderes sein zu wollen.

Und anfängt, sich selbst konsequent zu zeigen.



Ich bin noch lange nicht fertig.

Aber heute weiß ich den Weg.

Nicht, weil mir ihn jemand erklärt hat.

Sondern weil ich ihn gegangen bin.



Ich kann mich irren. Aber das sind meine Gedanken. Ursel denkt laut. Wie denkst du darüber?



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